Selbstverantwortung PLUS

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Selbständige Berufliche Schulen und SV Plus

Mit Beendigung des Modellprojektes SV+(Selbstverantwortung Plus) im Dezember 2011 wurden die an die THS übertragenen Verantwortungsbereiche wieder an das Staatliche Schulamt zurückfallen. Vieles, was bis dahin Routine war, muss die THS seitdem wieder in Antrags- und Begründungsverfahren vom Staatlichen Schulamt einfordern und wird von dessen Entscheidungen abhängig.

Freiräume, die durch das SV+ Projekt mit der zusätzlichen Verantwortungsübertragung vom Staatlichen Schulamt und HKM entstanden waren, hatte die THS vollständig zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit in der Schule weitergegeben und auch für mehr Handlungsspielräume für die Kolleginnen und Kollegen genutzt.

Selbstständige Berufliche Schulen

Die Nachfolgeregelung für Selbstverantwortung plus findet im § 127d Abs. 1 als selbstständige berufliche Schule ihren Niederschlag im Hessischen Schulgesetz. Leider gehen die dortigen Regelungen hinter die Möglichkeiten von SV+ zurück. Dennoch eröffnen sie den Schulen Handlungsspielräume und mit der Zuweisung eines großen Budgets ähnliche Freiräume, wie sie im Rahmen von Selbstverantwortung plus möglich waren. Die Ausgestaltung dieser Freiräume wurde 2012 in Gesprächen mit dem Staatlichen Schulamt konkretisiert.

Hier noch einmal die wichtigsten Informationen zum SV+ Projekt

Die THS ist eine von 17 Berufsschulen in Hessen, von 2005  bis Ende 2011 an dem Projekt "Selbstverantwortung Plus" (SV+) teilgenommen hat.

Ziele von SV+:   

Erweiterte Eigenverantwortung und größere Selbstständigkeit sollen dazu beitragen, dass die Projektschulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag besser gerecht werden können. Entscheidungen sollen nach Möglichkeit dort getroffen werden, wo sie sich auswirken.

Im Zentrum des Modellprojekts stehen die Qualitätsentwicklung des Unterrichts und die Verbesserung der schulischen Arbeit. Eng damit verbunden ist die pädagogische Weiterentwicklung der Schulen im Zusammenhang mit der Förderung des lebensbegleitenden Lernens. Die Schulen werden mehr als bisher ihr eigenes auch an der Region orientiertes Profil entwickeln. Selbstverantwortung plus ist somit auch ein Projekt, das die Entwicklung regionaler Bildungsstrukturen stärkt.  

Die Ergebnisse dieses Vorhabens werden wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung aller Schulen und Regionen in Hessen setzen. Schulen, Schulträger und Schulbehörden beschreiten neue Wege, um gemeinsam Erfahrungen zu gewinnen, wie die Qualität schulischer Arbeit im Rahmen einer verstärkten eigenverantwortlichen Steuerung der Schule verbessert werden kann.  

Laufzeit: 01. Januar 2005 bis 31. Dezember 2009, verlängert bis Ende 2011. 

Ein Zwischenbericht über das SV+ Projekt  ist als Sonderausgabe des THS Newsletters  im Oktober 2007 veröffentlicht worden. Bei Interesse kann er hier als pdf Datei aufgerufen werden.

Sonderheft THS Newsletter: SV+ Abschlussbericht (November 2011)

Handlungsfelder des Modellversuchs:

  • Handlungsfeld 1: Qualitätsentwicklung
    Der Unterricht ist geprägt durch Lehr- und Lernarrangements, die weitgehend selbstorganisiertes und lebenslanges Lernen ermöglichen. Die verschiedenen Schülergruppen werden durch organisatorische und spezielle unterrichtliche Maßnahmen individuell gefördert.
  • Handlungsfeld 2: Qualitätssicherung
    Die Schulen haben ein zertifizierbares Qualitätsmanagementsystem eingeführt und nehmen an Verfahren der externen Evaluation teil.
  • Handlungsfeld 3: Organisationsstruktur
    Die Schulen verfügen über eine Schulverfassung, die weitgehende Deregulierung der Entscheidungen bei einer Rechenschaftspflicht der Entscheidungsträger umfasst.
  • Handlungsfeld 4: Personalgewinnung und Personalentwicklung
    Die Schulen entscheiden selbstständig auf der Grundlage eines Personalentwicklungskonzeptes über die Einstellung, Fortbildung und Beförderung von Lehrkräften und sonstigen Mitarbeitern im Rahmen ihres Budgets. 
  • Handlungsfeld 5: Finanzen
    Die Schule verfügt über ein Budget, das sie eigenverantwortlich bewirtschaftet. Mittel können übertragen und erwirtschaftet werden.
  • Handlungsfeld 6: Bildungsangebot und regionales Bildungsnetzwerk
    Die Schulen halten Fort- und Weiterbildungsangebote auch als Zusatzqualifikationen im Rahmen eines regional abgestimmten Bildungsprogramms vor.

Die Bearbeitung der Handlungsfelder 1-5 ist für die Projektschulen verpflichtend, das Handlungsfeld 6 kann je nach regionalen Gegebenheiten optional bearbeitet werden. Die Handlungsfelder beschreiben einen Rahmen, der es Einzelschulen ermöglicht, Modelle erweiterter Selbstverantwortung ?bottom up? zu entwickeln und zu erproben.

Weitere Informationen gibt es unter diesem Link auf die Homepage zum Projekt SV+ des Kultusministeriums.

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