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Das FRiSCH-Projekt an der THS

Das Projekt FRiSCH ( Frankfurter Rundschau in der Schule) ist im November 2012 leider eingestellt worden. Es fand jährlich statt und war eine Initiative der Frankfurter Rundschau. Während der dreimonatigen Projektzeit bekammen die beteiligten Schüler/innen jeden Tag kostenfrei eine aktuelle Ausgabe dieser Zeitung geliefert.

Vor dem Projektstart suchten sich die beteiligten Schüler/innen ein aktuelles Thema im Bereich Politik und Wirtschaft aus, um im Verlaufe von zwölf Wochen einen Fachartikel zu verfassen. Sie mußten zu diesem Zweck Informationen recherchieren, die Zeitung/en studieren und neueste aktuelle Artikel zu ihrem Thema in einer Pressemappe sammeln. Diese gesammelten Materialien flossen dann punktuell in die Schüler/innenartikel ein. Diese mußten dann kurz vor Weihnachten - beim Fachlehrer abgegeben werden. Die Arbeiten wurden danach von ihm/ihr redigiert und benotet.

Die besten Artikel wurden an die Frankfurter Rundschau gesendet und  veröffentlicht. Über das Projekt wurde regelmäßig berichtet und publizierte Artikel wurden auch bei uns im Newsletter gewürdigt. In jedem Jahr nahmen die 11. Klassen aus dem BG an dem Projekt teil. Sie wurden betreut von unserer Kollegin Barbara Krämer und unserem Kollegen Stefan Falcione.

Weiter unten gibt es exemplarisch zwei Artikel, die im Rahmen des Unterrichts im Fach Politik und Wirtschaft im Beruflichen Gymnasium bei Stefan Falcione entstanden und in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurden.   

Alle bisher in der FR erschienenen Artikel von 2009 gibt es hier:

Viele der von unseren Schülern geschriebenen FR-Artikel befinden sich auch auf der Homepage unter "News" im Archiv.


Die Ängste einer ehemaligen Großmacht

Was die EU zur Beruhigung der Situation beitragen könnte.

Am 08.08.2008 kam es zu den ersten Auseinandersetzungen zwischen Georgien und Russland. Russland machte deutlich, dass es keine NATO ? Mitglieder als Nachbarstaaten duldet und zeigte seine Entschlossenheit auch kleinste Regionen im Kaukasus zu verteidigen.

Der Hintergrund für diesen Konflikt ist der Status von Südossetien und Abchasien und die beabsichtigte Mitgliedschaft Georgiens. Der Krieg in Georgien verdeutlichte aber auch die Abhängigkeit von Russland und dessen Einfluss auf die Ölpipelines, die Europa versorgen. Nach der Besetzung von Teilen Georgiens durch Russland kam die USA Georgien zur Hilfe, was zur Folge hatte, dass die USA und Russland den jeweils anderen verbal attackierten.

Die USA drohte mit Konsequenzen in den amerikanischen und russischen Beziehungen. Georgien unterschrieb währenddessen am 16.08.2008 eine Waffenstillstandsvereinbarung in Tiflis, da die Integrität Georgiens erhalten bleiben sollte.(**) Jedoch strebten nun auch Südossetien und Abchasien ihre Unabhängigkeit an, die wenig später auch von Moskau anerkannt wurde. Die Nato warf Russland vor, den Krieg schon länger geplant zu haben, da diese auf den Konflikt sehr gut vorbereitet waren, da russischen Truppen unmittelbar einsatzbereit waren.

Ein wichtiger ökonomischer Hintergrund ist die Kontrolle über wichtige Öl- und Gaspipelines. Russland hat ein starkes Interesse daran die Kontrolle über die Energieversorgung in Europa mitbestimmen  zu können. Aber auch die USA  hegen Hegemonialansprüche in der Region am Kaukasus. Russland wirft den USA vor, sie würde mittels der NATO Russland militärisch einzukreisen wollen. Ein zukünftiger Konfliktherd könnte auch der Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte in Sebastopol auf der Krim sein Allerdings läuft der Pachtvertrag (Nutzungsvertrag) mit Georgien 2017 aus.

Zunächst müsste aber erst einmal geklärt werden, wer den Krieg in Georgien begonnen hat, da sich beide Länder wechselseitig beschuldigen den Krieg begonnen zu haben. Das könnte ein möglicher Beginn einer Kommunikation sein.  Hierbei sehe ich die EU in der Verantwortung. Sie müsste die Initiative ergreifen und die Konfliktparteien an einen Tisch bringen.  Dabei müsste sie ihre geostrategischen Ziele z.B. eine Erweiterung der EU via Osten allerdings zurückstellen. Wichtig wäre, dass man Russland in diesen Prozess einbindet und ihnen die Angst vor einer militärischen Bedrohung durch die NATO nimmt. Erst danach könnte auch die Frage über die Aufnahme Georgiens in die NATO wieder ernsthaft erörtert werden.

** Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,572466,00.html

Alexandra Opitz  (18 Jahre)
Fachoberschule 12 Ac,
Theodor-Heuss-Schule


Streit ums Kopftuch

Fatima Essanhaji (BG12)

Dieses war der erste Artikel der im Rahmen des FRiSCH-Projektes geschrieben und von der FR veröffentlicht wurde.

Ländergesetze gegen religiöse Symbole

Ich trage selbst ein Kopftuch und habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung sehen. Diese subjektive Erfahrung wird auch durch viele Umfragen bestätigt. Einer Umfrage vom 3.11.2006 auf der Internetseite Politikforum,  halten fast 60 Prozent der Deutschen das Kopftuch für ein Symbol der Unterdrückung, rund neun Prozent halten es für kein Symbol der Unterdrückung, etwa ein Drittel ist der Meinung, dass jede/r Muslim/in das selbst entscheiden sollte.

Die Entscheidung über ein Gesetz, welches das Kopftuchverbot für Lehrerinnen im öffentlichen Dienst enthalten könnte, liegt in der Hoheit der jeweiligen Bundesländer.
Ein bundesweites Gesetz für das Kopftuchverbot ist demnach nicht geplant.


Der erste Streit über das Kopftuch in der Schule entbrannte 1998 in Baden-Württemberg. Der angehenden Lehrerin Fereshta Ludin wurde von der damaligen Kultusministerin Annette Schavan (CDU) die Übernahme in den Schuldienst verweigert, weil Ludin auf das Tragen eines Kopftuches im Unterricht nicht verzichten wollte. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Schule ein Ort weltanschaulicher Neutralität ist.

Zudem sei das Kopftuch ein Symbol kultureller Abgrenzung. Nach mehreren Prozessen vor den Verwaltungsgerichten hob das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im September 2003 das Verbot der Übernahme in den Schuldienst auf, weil es nicht mit der Verfassung in Einklang stünde. Eine bundesweite Entscheidung wurde nicht getroffen.

Die Entscheidung, ob ein Gesetz zum Verbot des Kopftuchs für Lehrerinnen rechtsmäßig ist, wurde in den Verantwortungsbereich der Bundesländer übergeben. Daraufhin erließ Baden-Württemberg zu Beginn des Jahres 2004 als erstes Bundesland ein Gesetz, das es muslimischen Lehrerinnen nicht erlaubt, mit dem Kopftuch zu unterrichten. Sukzessive folgten andere Bundesländer unter anderem auch Hessen.

Im Mai 2005 beschloss Nordrhein-Westfalen, als fast letztes Bundesland, ein Gesetz zum Verbot des Kopftuchs für Lehrerinnen in öffentlichen Schulen. Berlin erließ ein Gesetz, welches das Tragen religiöser Symbole für Beamtinnen im öffentlichen Dienst verbietet.
Fereshta Ludin gab, wie sie sagte, aus persönlichen Gründen, ihren Rechtstreit im Oktober 2004 auf. Heute unterrichtet sie an einer Schule des Berliner Islam Kolleg, das der islamischen Gemeinschaft Milli Görüs nahe steht, die auch ihre Klage unterstützt hatte.

In Europa ist das Kopftuchverbot umstritten. In Österreich, Dänemark, Italien, Schweden, Großbritannien und Russland dürfen Beamtinnen das Kopftuch auch im Dienst tragen. Anders sieht es in Frankreich und in der Türkei aus. Dort herrscht eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion, deshalb existiert dort auch in der Schule und in Universitäten ein Kopftuchverbot.

Meiner Meinung nach zeigt das Beispiel von Fereshta Ludin, dass den muslimischen Frauen durch das Kopftuchverbot ihre religiöse Freiheit genommen wird und sie durch das Gesetz in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden.

 

 

 

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