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Thursday, 15. December 2016

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag zu arbeiten“

Übergänge statt Abgänge ermöglichen/ Fachoberschulklasse besucht Frankfurt University of Applied Sciences.

Das Zitat zu dem Titel dieses Artikels stammt von Konfuzius, dem chinesischen Philosophen (551 – 479 v. Chr) und war das Leitmotiv des Studienganges  der Fachoberschulklasse der Jahrgangsstufe 11(FW 1 Aa). Diese besuchte am 15.12.2016  mit ihrem Klassenlehrer Stefan Falcione und dem Fachlehrer Pascal Quinten die Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), ehemals Fachhochschule.

Dieser Besuch ist ein Element der Kooperationsvereinbarung unserer Schule mit der Frankfurt University of Applied Sciences. Ein weiterer Baustein ist das Projekt mit dem Titel "Chancen bilden, Fit fürs Studium". (Siehe Info unter dem Artikel)

Praxisorientierung und guter Betreuungsschlüssel

Zu Beginn der Informationsveranstaltung führten der Studienberater der Fachhochschule Frank Weyel und die Sozialwissenschaftlerin und Master-Studierende Laura Theiß eine Abfrage über die Zukunftspläne der Schüler durch. Im Ergebnis wurde deutlich, dass viele noch nicht sicher sind, ob sie nach der Fachhochschulreife ein Studium oder eine Ausbildung beginnen sollen.Nachdem der Studienberater die allgemeinen Voraussetzungen für einen Studiengang vorstellte, betonte er die Vorteile eines Studiums an seiner Hochschule.

Im Unterschied zu Universitäten sei ein Studiengang an der Frankfurt University of Applied Sciences praxisorientierter, weil viele Studierende während des Studiums ein Praktikum machen müssen. Des Weiteren würde im Vergleich zu einer herkömmlichen Universität in kleineren Lerngruppen gelernt. Exemplarisch für den Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften erläuterte er, welche Anforderungen in dem Studiengang Material- und Produktentwicklung gestellt werden und gab den Schülern somit einen Einblick in diese Studieninhalte.

Dieses Studium gehört wie das Studium der Informatik zum Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Bestenauslese und Mehrfachbewerber Er wies darauf hin, dass gegenwärtig in vielen Studiengängen ein Numerus clausus existiert. Dieser würde jedes Jahr aus den Abiturnoten der angenommenen Bewerber berechnet und deshalb variieren. Deutlich wurde, dass nur die Bewerber angenommen werden, welche die besten Noten haben und dass sich im vergangenen Semester auf 80 Studienplätze in Betriebswirtschaft über 4000 Personen bewarben.

Er wies aber auch daraufhin, dass unter diesen Bewerbern sehr viele Mehrfachbewerber sind, die sich an vielen Hochschulen in Deutschland bewerben. Deshalb vergab die Hochschule vor Beginn des Wintersemesters zunächst 350 Zulassungen, weil sich ein großer Teil der Bewerber für ein Studium in einer anderen Stadt entschieden hatte.

Harte Bedingungen auch für ein Masterstudium

Die Regelstudienzeit für einen Bachelorstudiengang beträgt sechs bzw. sieben Semester. Nach diesem berufsqualifizierten Studiengang kann man zunächst in dem erlernten Beruf arbeiten oder direkt im Anschluss einen Masterstudiengang belegen. Diese Möglichkeit ist aber an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, sagte Laura Theiß. Man muss zum Beispiel im Studiengang Soziale Arbeit mindestens eine Durchschnittsnote von 1,7 im Bachelorabschluss erreicht haben, um für ein Masterstudium zugelassen zu werden. Sie gab den Schülern deshalb den Tipp, dass sie immer mit Blick auf die Klausuren lernen sollten, da alle Modulnoten die abschließende Endnote wesentlich bestimmen. Die Abschlussnote ist auf dem „Bachelor of Arts“ vermerkt und könne somit die relevante Orientierung für Personalchefs sein.

Besuch könnte schulische Leistungen befördern

Die meisten Schüler empfanden den Besuch als sehr informativ. Sie erhielten einen sehr guten Einblick in die Zeit nach der Schule und welche Möglichkeiten ein Studium bietet. Für einige Schüler hat sich ihr Studien- oder Berufswunsch bestätigt bzw. konkretisiert, viele sind aber noch immer unentschlossen, allerdings wissen diese jetzt, wie und wo sie sich informieren können, um die richtige Wahl treffen zu können.

Besonders die Tatsache, dass es Zulassungsbeschränkungen gibt, wird einige, vielleicht auch viele Lernende dazu veranlassen, die schulischen Möglichkeiten intensiver auszuschöpfen, als sie das bisher getan haben. Einige Äußerungen der Schüler, aber auch das Ergebnis der Abfrage nach der Veranstaltung weisen darauf hin, dass einige ihre Zukunftspläne  nun etwas realistischer einschätzen. Wenn dem so ist, wäre die Veranstaltung ein voller Erfolg, was auch die Lehrkraft Stefan Falcione erfreuen würde.

Die Bewerbungszeit für ein Studium im Wintersemester ist immer von Ende Mai bis zum 15.07 möglich. Unter der folgenden Adresse sind weitere Informationen zu finden: www.frankfurt-university.de

Info

In dem Projekt "Chancen bilden, Fit fürs Studium" bieten wir interessierten Schülern schon in den Jahrgangstufen 11 und 12 eine Teilnahme in diesem Projekt an. Die ausgewählten Teilnehmer werden dort von einer Diplompädagogin und Studierenden der FH betreut und auf das Studium vorbereitet. Unsere Schule hofft mit diesem Projekt u.a. dazu beitragen zu können, die Quote der Studienabbrecher zu reduzieren.

Für „Chancen bilden“ können sich Schüler bewerben, in deren Familie bisher niemand studiert hat oder deren Eltern über geringe finanzielle Mittel verfügen. Mit dem Projekt schließen die Fachhochschule Frankfurt und die beteiligten Schulen eine Lücke in der gezielten Förderung von Schülerinnen und Schülern aus „hochschulfernen Familien“.

Infos dazu auf unserer Homepage unter "Chancen bilden Fit fürs Studium!" oder unter www.fh-frankfurt.de/chancenbilden

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