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Monday, 15. May 2017

Offene Fragen zu neuer Schulform BÜA

Offenbach einer von elf Modellstandorten. Doch die Konzepte dafür sind noch unfertig.

Artikel aus der Frankfurter Rundschau (Von Claudia Isabel Rittel - 13.05.2017)

Vom kommenden Schuljahr an werden drei Offenbacher Berufsschulen die neue Schulform „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung“ (BÜA) erproben. Sie richtet sich an Jugendliche mit und ohne Hauptschulabschluss sowie mit einem mittleren Schulabschluss, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Ziel ist, den Übergang von der Schule in den Beruf zu vereinfachen.

Doch bis es soweit ist, ist noch viel zu tun. „Die Lehrkräfte müssen alle Lerninhalte komplett neu erstellen“, sagt Projektleiterin Gudrun Bayer von der Theodor-Heuss-Schule (THS). Vorgaben vom Ministerium gebe es kaum. Bis zu den Sommerferien müssten nun noch ein Kurssystem entwickelt werden, sowie Diagnoseinstrumente, über die das Vorwissen der sehr unterschiedlich vorgebildeten Schüler gemessen werden könne, um sie dann individuell fördern zu können. Das sei viel Arbeit aber auch eine Riesenchance. So könnten nun erstmals offiziell auch in vier Stunden pro Woche „überfachliche Kompetenzen“ gefördert werden sollen. „Das haben wir bisher immer so reingeschoben, um die Schüler zu unterstützen“, sagt sie. „Und soziales Lernen genannt.“ Es sei sehr gut, dass das nun Teil des Lehrplans sei. Gut sei auch, dass Schüler künftig in zwei Berufsbereiche reinschauen können und sich nicht vorab auf ein Berufsbild festlegen müssten.

Weitere Teile der Ausbildung im ersten Jahr sind die allgemeinbildenden Fächer Mathe, Deutsch und Englisch sowie zwölf Stunden pro Woche zur „Berufswahlkompetenz“. In dieser Zeit sollen die Schulen den Schülern ein vier- bis zwölfwöchiges Praktikum anbieten. Kommen Schüler und Betrieb gut miteinander aus, kann das Praktikum für den Rest des Schuljahres verlängert werden, den allgemeinbildenden Unterricht besucht der Schüler weiter. Die Lehrer sollen die Praktika sollen zudem intensiver begleiten.

Nach dem ersten Jahr können Schüler in einem zweiten Jahr einen mittleren Abschluss erwerben. Erklärtes Ziel des Kultusministeriums ist aber, dass möglichst zwei Drittel der Schüler nach dem ersten Schuljahr eine
Ausbildung anfangen. Statt Klassen mit bis zu 29 Schülern wird es künftig Gruppen mit maximal 16 Schülern geben. Für die TheodorHeuss-Schule
heißt das: zwölf Gruppen statt bisher acht Klassen. Die Schulen müssen also auch mehr Räume und mehr Personal zur Verfügung stellen. Mehr Lehrer stellt das Kultusministerium bereit, die Platzfrage muss vor Ort gelöst werden. Für Berufsrichtungen, die in Werkstätten arbeiteten, gebe es noch ein Platzproblem, wendet Bayer ein. Sie ist aber zuversichtlich, dass sich diese Fragen bis zum Beginn des neuen Schuljahres klären. „Rohkonzepte haben wir schon“, sagt Bayer. „Die Feinarbeit laufe aber in den letzten drei Wochen vor den Schulferien. Allein an der THS sind laut Bayer 55 Kollegen in das Projekt involviert.

Die Anmeldephase ist abgeschlossen. Beginnen wird das Projekt in Offenbach laut Bayer August mit rund 310 Schülern. 

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