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Monday, 26. June 2017

Von einem magischen Bankkonto namens Lebenszeit

THS würdigt in einer Feierstunde den Abschluss der Zahnmedizinischen Fachangestellten.

Im Rahmen einer Abschlussfeier wurden 37 Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) am 21.06.2017 in der Theodor-Heuss-Schule verabschiedet. Durch das Programm führte der Abteilungsleiter für die Berufsschule Wirtschaft und Verwaltung und Gesundheit Steffen Trach. In seiner Begrüßungsansprache gratulierte er den Absolventinnen und einem Absolventen zu ihrem Abschluss. Er lobte die erbrachten Leistungen und bedankte sich auch bei seinen Kollegen/innen für ihr Engagement und ihre gute Arbeit. Steffen Trach begrüßte auch unseren Schulleiter Horst Schad sowie die Vorstandsbeauftragte der Landeszahnärztekammer Hessen Dr. Elke Vietor. Seine Ansprache schloss er mit einem Zitat von Immanuel Kant, das er den Schülerinnen und Schülern mit auf ihren Lebensweg gab: „Der Schüler solle nicht Gedanken, sondern denken lernen, man soll ihn nicht tragen, sondern leiten, wenn man will, dass er in Zukunft selbst gehen soll.

Ein Gedankenexperiment in Form einer Parabel

Für unseren Schulleiter Horst Schad war die Verabschiedung der Zahnmedizinischen Fachangestellten eine Premiere. Er betonte, dass die Verabschiedungsfeier nach einer erfolgreich beendeten Ausbildung für ihn immer ein besonderer Moment sei, da sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag für die erbrachten Leistungen belohnten und dafür gewürdigt werden. Er wolle den Absolventen weniger Ratschläge, sondern eher Anregungen für ihren weiteren Lebensweg mitgeben. Zu diesem Zweck lud er alle Anwesenden dazu ein, sich mit ihm auf ein Gedankenexperiment einzulassen.

Sie sollten sich vorstellen, bei einem Wettbewerb einen Preis gewonnen zu haben. Dieser Preis wurde in Form von 86.400 € täglich auf ein imaginäres Konto ausgezahlt. Die einzige Bedingung sei, dass die täglich erhaltene Summe bis zum Abend ausgegeben sein müsse, ansonsten verfiele sie. Wie lange dieser „Geldsegen“ anhielte, wisse der Gewinner nicht. Jeden Tag könne er auch unerwartet versiegen.

Herr Schad schloss sein Gedankenexperiment mit dem Hinweis darauf ab, dass jeder im Raum dieses magische Bankkonto besitze. Allerdings sei die Währung dort nicht der Euro, sondern die Lebenszeit. Jeder Tag habe 86.400 Sekunden, die es sinnvoll zu nutzen gelte, so dass der Mensch am Ende eines jeden gelebten Tages von sich sagen könne „Es hat sich gelohnt.“ In diesem gleichnishaften Sinne gratulierte er den Absolventen zu den bestandenen Prüfungen und wünschte ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Was Amelo und Odonto mit Verantwortung zu tun haben

Dr. Elke Vietor bezog sich in ihrer Rede auf die vielfältigen Erfahrungen innerhalb der Ausbildungszeit, welche die Auszubildenden mit unterschiedlichen Menschen gemacht haben und noch machen werden. Dafür sei es notwendig, immer offen zu bleiben. Um diese Kompetenz und Lebenseinstellung zu versinnbildlichen, erzählte sie eine fiktive Liebesgeschichte von Amelo (sinnbildlich für die schmelzbildenden Zellen, welche Ameloblasten genannt werden) und Odonto (sinnbildlich für die dentinbildenden Zellen, die Odontoblasten genannt werden). In dieser Liebesgeschichte geht um die Entstehung von Schmelz und Dentin (Zahnhartsubstanzen). Die Ameloblasten sterben nach erfolgter Schmelzbildung ab, während die Odontoblasten am Rande der Pulpa (Zahnnerv), nach erfolgter Dentinbildung, weiterleben. In der Geschichte von Dr. Elke Vietor ist es nun so, dass Odonto den Tod von Amelo sehr bedauert und seine Fehler gerne rückgängig machen würde und sich das Weiterleben von Amelo sehnlichst wünsche.

Sie wollte damit ausdrücken, dass man sich niemals vollständig verschließen, nicht stehen bleiben und allen Menschen eine zweite Chance geben sollte. Sie schloss mit einem Zitat von Molière: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“.

Die Abschlussfeier wurde von dem Musiker Stefan Seib-Melk musikalisch begleitet. Er unterhielt die Anwesenden mit eingängigen Gitarrensongs und animierte das Publikum zum Mitsingen.

Abschied in ein neues Leben

Danach überreichten Steffen Trach und Dr. Elke Vietor den besten Auszubildendenberufsbezogene Fortbildungsgutscheine, welche von der Landeszahnärztekammer Hessen zur Verfügung gestellt wurden.

Der offizielle Teil wurde mit der Übergabe der Abschlusszeugnisse von der Theodor-Heuss-Schule und bunten Blumensträußen für alle Absolventinnen abgeschlossen. Diese stießen mit Sekt auf ihren Erfolg an und wurden dann in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet.

Absolventinnen der Zahnmedizinischen Fachangestellten im Jahr 2017:

Die besten Absolventen:

Winterprüfung: 2016/2017

  •  Jessica Ludwina Dahmen: Ø 1,2
  • Cornelia Herr : Ø 1,4

Sommerprüfung: 2017

  • Tim Oliver Heidn: Ø 1,35
  • Gina-Michelle Wurm: Ø 1,90
  • Sana Fagrach Ø 1,95

Weitere Absolventinnen:

  • Gulya Altapova
  • Jessica Andersen
  • Shumona-Alice Awal
  • Justine Baum
  • Nurten Bozali
  • Kübra Büyükyilmaz
  • Tamare Dännler
  • Melisa Demir
  • Ajla Dupljak
  • Samira Ezam
  • Sana Fagrach
  • Stephanie Feickert
  • Eleonora Gentile
  • Katrin Gergert
  • Hanana Habiat
  • Sofia Hadidouan
  • Rebecca Hajizada
  • Tim Oliver Heidn
  • Valentin Idrizaj
  • Vanessa Annika Kaiser
  • Kerstin Kühn
  • Nur Kufreini
  • Dijana Kukic
  • Dehila Latovic
  • Kristina Macht
  • Samedina Memovic
  • Eliza da Silva Menezes
  • Hilal Özdemir
  • Marta Pawelec
  • Janine Pleß
  • Saskia Reich
  • Celina Schilling
  • Ceren Türkmen
  • Ornelly Wakamatu
  • Gina-Michelle Wurm
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