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Thursday, 14. September 2017

Wenn Inklusion erfahrbar wird

Von der Notwendigkeit andere Sinne nutzen zu müssen.

Im Rahmen der „Kennenlerntage“ besuchte die Klasse 11a des Beruflichen Gymnasiums aus der Theodor-Heuss-Schule (THS) am 14.09.17 die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ im „DialogMuseum“ in Frankfurt. Die Schüler wurden von einem blinden Guide in kleinen Gruppen durch einen lichtlosen Parcours geführt. Diese Führung war für alle Schüler eine neue Erfahrung. In dieser absoluten Dunkelheit  fühlten sich die Schüler zunächst völlig orientierungslos. Sie waren deshalb froh, dass sie sich gegenseitig an der Hand nehmen konnten und ihre Mitschüler als Orientierungshilfe nutzen konnten.

Vertrauen und Leistungsorientierung als Grundlage für gelingendes Lernen

Die Idee zu dem Besuch stammt von den Klassenlehrern Stefan Falcione und Matthias Kemmerer. Die Pädagogen gehen davon aus, dass die neue Lerngruppe, welche aus vielen Schulen an die THS gekommen ist, so schneller Vertrauen zueinander gewinnen wird.

„Das sei  eine elementare Grundlage für eine möglichst homogene Lerngruppe und damit für ein gemeinsames  gelingendes Lernen“, so Kemmerer. Sein Kollege Falcione geht auch davon aus, „dass dieser Besuch, weitere Projekttage sowie leistungsorientiertes Lernen unter der Berücksichtigung individueller Lernziele dazu beitragen, dass viele Schüler ihr gemeinsames Ziel, das Abitur, absolvieren werden. „Zudem lassen sich individuelle Probleme in einzelnen Unterrichtsfächern leichter lösen, wenn man in einer  intakten Klassengemeinschaft lernt, da die Wahrscheinlichkeit dann größer sei, dass man sich gegenseitig hilft“, so Falcione.

Die „Kennenlerntage“ in der Jahrgangstufe 11 gehören zum Konzept des Beruflichen Gymnasiums der THS. Diese Tage sollen die Kooperation innerhalb einer Klasse, die wechselseitige Toleranz und das Verständnis füreinander fördern.

Hör- und Tastsinn bei blinden Menschen stark ausgeprägt

Von Lernproblemen sind die Schüler aus der 11. Klasse gegenwärtig noch weit entfernt. Sie waren davon beeindruckt, wie intensiv blinde Menschen darauf angewiesen sind, ihre anderen Sinne zu nutzen. „Ich kann mir nun gut vorstellen, wie ein blinder Mensch sich im Alltag einer Stadt bewegt“, sagte Luana Nopolitano. Der Schülerin war bis dato nicht bewusst, dass ein blinder Mensch auf einen sehr guten Hör- und Tastsinn angewiesen ist. Des Weiteren war sie froh darüber, dass sie in dem lichtlosen Raum der Ausstellung nicht alleine war, da die Nähe ihrer Mitschüler ihr Halt, Stabilität und Orientierung gaben.

Das wünschen sich die beiden Pädagogen nun auch im Schulalltag der Jahrgangsstufe 11 a.

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