Freitag, 09. Juli 2010
Was den Fußballcoach und die Lehrkraft verbindet
Wie soziale und berufliche Kompetenzen gefördert werden.
Presseartikel zur Abschlussfeier.
Mit einer kleinen Feier in der Aula der THS wurden die Realschüler am 30. Juni in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Zur Eröffnung hielt Gudrun Bayer, die Abteilungsleiterin für die zweijährige Beruffachschule zum mittleren Abschluss, eine Rede, in der sie die vergangenen zwei Schuljahre Revue passieren ließ.
Sie eröffnete diese aber mit einem aktuellen Bezug zur Fußball – Weltmeisterschaft in Südafrika. Sie begann mit den Worten: „Das Spiel ist aus“. Damit bezog sie sich darauf, dass nun für die anwesenden Schüler eine wichtige Lebensphase abgeschlossen ist. Aber getreu dem Motto, welches im Fußball gerne zitiert wird: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, ermunterte sie die Absolventen dazu, ihr Leben nun zielbewusst in die Hand zu nehmen. Im weiteren Verlauf ihrer Rede verglich sie die Rolle eines Fußballtrainers mit der einer Lehrkraft. Sie betonte, dass der Einfluss von Pädagogen zwar wichtig ist, aber dennoch immer beschränkt bleibe. Die Schüler lernen in der Schule Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Sie sind die Akteure, welche sich individuelle Ziele setzen. Dafür sei Disziplin und Ausdauer immer noch grundlegend. Der Trainer oder Lehrer begleitet und unterstützt diesen Lernprozess. Frau Bayer erinnerte daran, dass ergänzend zum Unterricht viele Projekte durchgeführt wurden, welche die sozialen und beruflichen Kompetenzen der Schüler stärkten. Sie bedankte sich bei allen beteiligten Pädagogen für ihr Engagement und dafür, dass sie die Absolventen zum Erfolg geführt haben.
Danach wurden die besten Prüflinge mit einem Büchergutschein geehrt: Diese sind: Dennis Kreim, Mohamed El Masaoudi, und Mareike Schmelzling.
Auf dem Bild sind die 3 Klassen- und einige Fachlehrerinnen und -lehrer der diesjährigen BFS- Abschlussklassen der THS zu sehen.
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