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QuABB - Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufschule und Betrieb

BÜA - Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung

BÜA-Übersichtsgrafik

In Kooperation mit August-Bebel-Schule und der Gewerblich-technischen Schule nimmt die Theodor- Heuss- Schule am Schulversuch „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ als Verbund für die Stadt und den Kreis Offenbach teil.

Die Schulen bieten Jugendlichen ab dem Schuljahr 2017/2018 die Möglichkeit, über eine duale Ausbildungsvorbereitung erfolgreich und zügig zu einer Berufsausbildung geführt zu werden.

Aufgrund der Teilnahme an dem Pilotprojekt „BÜA“ entfallen an den beteiligten Schulen die folgenden Schulformen:

  • Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
  • Zweijährige Berufsfachschule zum Mittleren Abschluss
  • Einjährige höhere Berufsfachschule

Zielgruppe / Aufnahmevoraussetzungen

Zielgruppe für die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung“ sind Schülerinnen und Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

In die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung“ können Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die

  • mit und ohne Hauptschulabschluss sowie mit mittlerem Abschluss, die noch keine Ausbildung gefunden haben und
  • die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und
  • die der verlängerten Vollzeitschulpflicht unterliegen und mindestens das 8. Schuljahr absolviert haben oder
  • die bereits die verlängerte Vollzeitschulpflicht erfüllt, aber keine Berufsausbildung absolviert bzw. eine Ausbildungsvorbereitung in einem anderen Schwerpunkt besucht haben.

Anmeldung

Wer von der Gesamtschule, einer Haupt- oder Realschule in die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung“ überwechseln möchte, meldet sich in der bisher besuchten Schule. Dort sind auch die Anmeldeformulare erhältlich. Außerdem benötigen Sie eine beglaubigte Abschrift oder Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses, evtl. das positive Gutachten der Klassenkonferenz und ein aktuelles Passfoto.
Anmeldeschluss ist der 31. März eines jeden Jahres.

BÜA - Anmeldeformular

Ziel

Primäres Ziel der schulischen Maßnahmen stellt der Übergang in eine Ausbildung dar, wobei das Erreichen weiterführender Schulabschlüsse möglich ist, aber nachrangig sein sollte.

BÜA unterstützt und begleitet beim Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt. Dabei werden persönliche und soziale Kompetenzen gefördert, es findet eine umfangreiche Berufsorientierung verbunden mit Praktika statt.

Auch wenn die neue Schulform BÜA mit dem (qualifizierenden) Hauptschulabschluss verlassen und eine duale Berufsausbildung begonnen wird besteht die Möglichkeit, den Mittleren Abschluss im Rahmen dieser Ausbildung zu erreichen – ganz einfach und in der Regel ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Stundentafel (bitte Bild rechts oben anklicken)

Integration von Sozialem und interreligiösem Lernen

Wir haben bereits seit einigen Jahren ein erprobtes Konzept für soziales und interreligiösem Lernen in der THS. Diese Konzepte werden auch im Schulversuch „BÜA“ im Profil- bzw. Religionsunterricht integriert und umgesetzt.

Im Schulversuch „BÜA“ steht nun die individuelle Förderung der Entwicklung in Bezug auf die Ausbildungsreife im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler werden daher ab dem ersten Jahr Ihrer Leistung entsprechend gefördert bzw. gefordert. Dem voraus geht eine eingehende Lernstanderhebung, die fortlaufendüberprüft und nachgesteuert wird.


Vorteile des Bildungsganges

  • Kleine Klassen
  • Einteilung aufgrund Ihrer Eingangstests und nicht aufgrund von Noten
  • Kurssystem in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch
  • Berufsorientierungsprojekte (Recherche von Berufsbildern, Bewerbungstraining)
  • Lerncoaching
  • Entwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen
  • das Erlernen geeigneter und individueller Lernmethoden
  • schülerbezogenes Qualifizierungsportfolio
  • Praktika in verschiedenen Berufsfeldern, und zwar in mindestens zwei Berufsfeldern
    • entweder ein Berufsfeld wie Elektrotechnik, Farbtechnik oder Holztechnik an der August-Bebel-Schule oder
    • Kraftfahrzeugtechnik oder Metalltechnik an den Gewerblich-Technischen Schulen
    • sowie das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung an der Theodor-Heuss-Schule
  • sozialpädagogische Betreuung

Organisation

Die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung gliedert sich in zwei Stufen, die jeweils ein Schuljahrumfassen.

In der Stufe I lernen Sie mindestens zwei Berufsfelder kennen, und zwar

  •  das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung an der Theodor-Heuss-Schule sowie
  • ein Berufsfeld an der August-Bebel-Schule: Elektrotechnik, Holztechnik, Metalltechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung oder
  • ein Berufsfeld an den Gewerblich-technischen Schulen: Metall,  Kfz, Elektrotechnik

In der Stufe II spezialisieren Sie sich auf ein Berufsfeld.

Voraussetzungen für die Stufe II

Um in die Stufe II aufgenommen zu werden, müssen Sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Nachweis für das erfolgreiche Absolvieren der Praktika,
  • Noten im Bereich der allgemeinbildenden Fächer (Durchschnitt 3,0),
  • Bewertung der Kompetenzen im berufsbildenden Lernbereich und der überfachlichen Kompetenzen (Niveaustufe 3),
  • Eignungsgutachten der Klassenkonferenz über die Lernentwicklung, den Leistungsstand und die Arbeitshaltung im Hinblick auf das Erreichen eines mittleren Abschlusses,
  • Beleg über ein Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur als Nachweis darüber, dass ein weiterer Bildungs- und Berufsweg angestrebt wird, der einen mittleren Abschluss voraussetzt.

Weitere Informationen

Wenn Sie weitere Fragen zu BÜA haben, dann kontaktieren Sie bitte Abteilungsleiterin:

Frau Gudrun Bayer
Studiendirektorin
Telefon: 069 – 8065-4004
E-Mail: by@verw.ths.schulen-offenbach.de

Gerne können Sie auch einen Gesprächstermin vereinbaren.

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